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Language: de

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Seit dem gescheiterten Putschversuch gegen den türkischen Präsidenten Erdogan vor einem Jahr,

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suchen tausende Türken Asyl in Deutschland.

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Laut der Funke-Mediengruppe sollen 
allein in diesem Jahr

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mehr als 3000 Türken in Deutschland 
Asyl beantragt haben.

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Knapp ein Sechstel dieser sollen
Diplomaten und Staatsbedienstete sein.

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Bereits in den letzten zwei Jahren hatten mehr als 7000 Türken Asylanträge gestellt,

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darunter zu einem Großteil türkische Kurden anerkannt

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Anerkannt wurden 2016 jedoch nur knapp acht Prozent.

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Aufgrund der derzeitigen politischen
 Entwicklungen in der Türkei

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wird laut dem Spiegel mit einem deutlichen Anstieg der Anerkennungsquote gerechnet.

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Laut Bruno Kahl, dem Präsidenten des Bundesnachrichtendienstes,

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soll der Putschversuch wohl nur ein willkommener Vorwand für eine Säuberungswelle in der Türkei gewesen sein.

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220 Berliner Polizisten haben im Rahmen des G20-Gipfels in Hamburg durch Sachbeschädigungen,

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übermäßigem Alkoholkonsum und Sex in der Öffentlichkeit für einen Skandal gesorgt.

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Jetzt wurde ein leitender Beamter der Bereitschaftspolizei von seinem Amt entbunden.

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Er soll an den Vorkommnissen beteiligt gewesen sein.

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Er wird nun eine andere Aufgabe bei der Polizei übernehmen.

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Anfang Juli hieß es von der Berliner Polizeiführung noch, dass es keine Disziplinarstrafen geben werde.

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Nach Untersuchungen des Vorfalls kam die Führung jedoch zum Schluss,

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dass das Verhalten einiger der Beamten höchst unangemessen gewesen sein soll

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und dem Ruf der Berliner Polizei geschadet habe.

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Ein Polizist aus Rheinland-Pfalz wollte seiner Kollegin nicht die Hand schütteln, aus religiösen Gründen.

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Nun läuft gegen ihn ein Disziplinarverfahren da der verweigerte Handschlag

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gegen das Neutralitäts- und Mäßigungsgebot 
für Beamte verstoße.

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Der Auslöser des Ganzen, die Feier zur Beförderung des Polizisten,

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bei der ihn seine Kollegin beglückwünschen wollte.

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Nun wird untersucht ob der Polizist seine
beamtenrechtlichen Vorschriften verletzt habe

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und ob sich seine religiöse Haltung auf die Dienstführung auswirken könne.

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Im schlimmsten Fall droht dem Polizisten die Entlassung.

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Von Beamten des öffentlichen Dienstes muss man in Deutschland erwarten können,

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dass sie die hiesigen Alltagsgewohnheiten übernehmen können und auch ausführen

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egal welchem Glauben angehören und welche Gesinnung sie haben.

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Rund 50 Flugzeugpassagiere haben den Abflug einer Maschine aus Barcelona in den Senegal

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für mehrere Stunden verzögert. Der Grund: sie wollten die Abschiebung eines Flüchtlings verhindern.

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Er wurde in Handschellen von zwei Polizisten begleitet und habe laut Augenzeugen geschrieen.

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Die Fluggäste hätten daraufhin ihre
Plätze nicht eingenommen.

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Elf Fluggästen, die als Initiatoren der Aktion verantwortlich sein sollen,

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wurde der Flug nach Dakar verwehrt.

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Ob der Flüchtling letztendlich beim Abflug Stunden später weiterhin an Bord war, ist nicht bekannt.

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Die Polizei wie auch die Fluggesellschaft äußerte sich nicht weiter zu dem Zwischenfall.

